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Als Fotograf ist man in der heutigen Zeit auf viel Speicherplatz angewiesen. Die digitale Fotografie Technik entwickelt sich stetig weiter und Bilddaten werden mittlerweile nur noch digital gespeichert. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass ein Verlust Deiner Daten ein Fiasko bedeuten kann. In diesem Beitrag möchten wir Dir Strategien und Dienstleister für eine professionelle Datensicherung vorstellen.

Die meisten Fotografen werden mindestens eine Kopie ihrer Bilder machen um diese vor Verlust zu schützen. Denn ist erst die Kamera-Speicherkarte beschädigt oder das System abgestürzt, kann das bedeuten, dass Tage deine Arbeit und viel Geld verloren sind. Gerade bei einmaligen Ereignissen wie z.B. Hochzeiten bedeutet das das Worst-Case-Szenario für jeden Fotografen.

Datensicherung fängt bereits beim Shooting an

Traditionell sichert man seine Daten zu Hause auf externen Datenträgern wie z.B. Festplatten, CDs oder USB-Sticks. Das ist auch nicht verkehrt und sollte so beibehalten werden. Man sollte jedoch, wenn man die Möglichkeit hat, schon vor Ort beim Shooting mit der Sicherung anfangen. Viele moderne Kameras z.B. von Sony oder Nikon verfügen über 2 Speicherkartenschächte. Man hat die Auswahl ob man mit der 2. Speicherkarte seinen Speicherplatz erweitern möchte oder diese als Sicherungskarte verwenden möchte. Mit zweiterer Option ist sichergestellt, dass im Fall der Fälle die Chance auf eine Datenrettung gesteigert wird.

Sicherung Deiner Daten am Arbeitsplatz

Eine zweite Festplatte sollte für jeden Fotografen ein selbstverständlicher Standard sein. Sollte der Laptop nämlich einmal zu viel stürzen oder der PC überspannen, können wichtige Bilddaten von Wochen, Monaten oder gar Jahren für immer verloren gehen. Die zweite Festplatte sollte jedoch nicht direkt im Rechner verbaut sein, sondern extern via USB oder FireWire verbunden werden. Am besten ist sogar, die Sicherungsplatte an einem ganz anderen Ort aufzubewahren um z.B. gegen die Gefahr eines Brands gewappnet zu sein.

Solltest du in einem größeren Unternehmen arbeiten oder selbst über Netzwerkspeicher (z.B. einer NAS) verfügen, so bietet sich dies ebenfalls an um Deine Daten vor Verlust zu sichern.

In der Wolke geht nichts verloren

Seit einigen Jahren gibt es die Möglichkeit, seine persönlichen Daten in der Cloud zu speichern. Diverse neue, aber auch alt eingesessene Unternehmen haben Lösungen entwickelt, die für diesen Zweck prädestiniert sind. Oftmals gibt es sogar die Option einer automatischen Synchronisation zwischen gewählten Ordnern und dem Dienst selbst. So muss man sich nicht jedes Mal selbst um sein Backup kümmern. Leider lassen sich diese Dienstleister den Speicherplatz jedoch gut bezahlen, übernehmen aber auch weitergehende Sicherungen, sodass ein kompletter Verlust Deiner Daten nahezu unmöglich ist. Zusätzlich haben Sie den großen Vorteil, dass Du plattformunabhängig und von überall auf Deine Dateien zugreifen kannst, solange eine aktive Internetverbindung besteht, natürlich.

Eine kleine Auflistung der bekanntesten Cloud-Speicher-Anbieter: